Fotogalerie „BUNNT“

Austauschtreffen sowie ein Methodentraining zur Netzwerkentwicklung

Selbstorganisierter Netzwerk-Entwicklungsprozess - Zukunftswerkstatt vom 15. - 17. März 2019

Im Zentrum des Projektes „BUNNT“ steht ein Netzwerk-Entwicklungsprozess, der von NGOs aus den Gouvernements Beja, Jendouba, El Kef und Siliana selbst organisiert wird, d.h. von NGOs, die in den Bereichen Natur- und Umweltschutz aktiv sind.

​

Zur Vorbereitung dieses Organisations-Entwicklungsprozesses gab es Austausch-treffen, die im November und Dezember 2018 stattfanden - eines in Tunesien zur Potenzial-erkundung sowie eines in Deutschland zur Erkundung bestehender Netzwerke. Zur Vermittlung von Methoden und Instrumenten für die Netzwerkarbeit fand im Januar 2019 ein Training für NGO-Vertreter*innen statt.

​

Der selbstorganisierte Netzwerk-Entwicklungs-prozess besteht aus je einer Sondierungs- und Einführungsphase sowie einer anschließenden Stabilisierungsphase. Die beiden ersten Phasen bestanden einerseits aus der Einrichtung eines Informations- und Aktionszentrums für Natur- und Umweltschutz in Jendouba im Vorläufer-projekt „JURIK II“ sowie andererseits aus den ersten Projektaktivitäten im Projekt BUNNT.

​

Die Stabilisierungsphase begann mit einer Zukunftswerkstatt mit Teilnehmer*innen aus den vier beteiligten Gouvernements in Tabarka im Gouvernement Jendouba. Hierbei wurden die bestehenden Arbeitsbedingungen der NGOs analysiert und kritisiert sowie die Bedingungen für die zukünftige gemeinsame Arbeit geklärt. Abschließend wurden Ziele, Aufgaben und Verantwortlichkeiten diskutiert und festgelegt und eine gemeinsame Vision verabschiedet.

Fotogalerie „JURIK II“

Fotogalerie „UBBEZ“

Fotogalerie „Ranger Camps“

ExpertInnen-Austauschtreffen und Trainings bzw. Praktika in Ain Draham und Jendouba in Tunesien sowie im Harz, in der Lüneburger Heide und in der Schorfheide in Deutschland.

Fotogalerie „JURIK“

Austauschtreffen, Exkursionen, Workshops und Erkundungen mit jungen Natur- und Umweltaktiven zum Thema „Planung eines Naturerlebnis-Gartens“ im „Park der Sinne“ in Laatzen, im „Wakitu“ in Hannover sowie im Nationalpark Harz - Erkundungen und Workshops zur Planung des „Natur-Erlebnis-Gartens“ vor Ort  im Nationalpark El Feija.

Austauschtreffen für junge Erwachsene zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung sowie zur Berufsorientierung in nachhaltigen Berufs-feldern v.a. im Ökotourismus und im Natur-schutz im Raum Hannover und im Raum Berlin/Brandenburg

Video Ranger Camps

ExpertInnen-Austauschtreffen, Exkursionen, Erkundungen und Trainings im Harz (National-park Harz, Goslar, Haus der Natur und Waldkindergarten Bad Harzburg,  Löwenzahn-Entdeckerpfad Drei Annen-Hohne, Besucher-Informationszentrum Torfhaus) sowie Trainings und Erkundungen sowie die Einweihungsfeier des Natur-Erlebnis-Gartens im Nationalpark El Feija und Aktionen in einer Grundschule in Ain Draham sowie in einem Kindergarten in Jendouba.

Video Wasserprojekt JURIK

Ein Feldprojekt zum Thema Wasser wurde von der Junior Ranger Gruppe „Wölfe“ in Braunlage im Nationalpark Harz entwickelt und im Projekt JURIK den tunesischen Partnern vorgestellt.

​

Die tunesischen Partner (NGOs und die Forstdirektion Ghardimaou) übertrugen dieses Feldprojekt auf die Situation im Nationalpark El Feija und stellten es mit zwei neu gegründeten Junior Range Gruppen dann auch im Projekt JURIK vor.

Das Projekt bestand aus den Teilen „Braun-bärenschutz und –management“ sowie „Infor-mations- und Bildungszentrum für Braunbären (Großcarnivoren)“ in Kooperation von Balkani Wildlife Society, Zoologische Gesellschaft Frankfurt und ENEA. Durchgeführt wurde es im Vlahi/Kresna im Pirin-Gebirge in Bulgarien.

Fotogalerie „Bärenprojekt“ 

Fotogalerie „Serra de Tramuntana“

Gemeinsame Treffen der Projektpartner zur Projektplanung und zum Erfahrungsaustausch in Hannover und auf Mallorca. Planung und Durchführung einer Befragung von deutschsprachigen Wanderern in der Serra de Tramuntana insbesondere zur Erkundung der Bereitschaft von WandertouristInnen zur aktiven Mitwirkung bei Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten von Trockenmauern und Terrassen (Voluntourismus). Bislang wurden zum Voluntourismus zwei Pilotprojekte durchgeführt sowie in Zusammenarbeit mit VertreterInnen Mountain Guides Association und dem Consell de Mallorca  eine Schulung der mallorquinischen Wanderführer.